Durchs Klumpertal zur Himmelsleiter Pottenstein (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑504m  ↓504m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Von Bronn, einem kleinen Ortsteil der Stadt Pegnitz, geht es durch das Klumpertal, entlang dem Weihersbach und erhöht über den interessanten Jägersteig, vorbei an Mittelmühle und zur Schüttersmühle.

Ein Highlight ist die Himmelsleiter zwischen der Burg Pottenstein und Elbersberg, wo zahlreiche Wanderwege vorbeikommen und man einen herrlichen Blick hat. Seit 2017 sind auf dem Aussichtsturm Panoramaschilder, die zeigen, was sich einem dort zu Füßen leget. Dann geht es zu einigen Geotopen und durch das ebenfalls hübsche Püttlachtal. Taschenlampe kann nicht schaden!

Wir starten in Bronn, nahe der kleinen evangelischen Pfarrkirche (1653) mit einem Mauerrest aus dem 13. Jahrhundert. Gen Nordwesten schlagen wir den Weg ins Klumpertal ein und nach etwa 2,5km wählen wir den Jägersteig. Es geht aufwärts. Wahrlich abwechslungsreiche Felsen und Ausblicke können wir genießen auf unserem Weg um die Mittelmühle und die gastronomisch betriebene Schüttersmühle. Die erreichen wir im Tal nach etwa 5,5km und man könnte bei dem beliebten Ausflugslokal an der B 470 eine Rast machen.

Wir überqueren die Bundesstraße, gehen ostwärts und aufwärts nach Elbersberg (Pottenstein), das auf rund 480m liegt. Es ist umgeben von freier Flur. Wir tangieren Elbersberg lediglich an der Jakobusstraße. An der steht die Kirche St. Jakobus Maior als klassizistischer Saalbau (1835).

Für rund 2km sind wir durch die offene Feldflurlandschaft unterwegs, bis wir bei Kilometer 8,3 auf die Pottensteiner Himmelsleiter stoßen. 80t Stahl wurden hier aufgestellt, 37m hoch und mit 150 Stufen ausgestattet. 2014 wurde die Himmelsleiter errichtet und seit kurzen zieren Panoramatafeln die Aussichtsplattform. Der Blick fällt über die Fränkische Schweiz bis ins Fichtelgebirge.

Von über 490m geht es dann südöstlich von Pottenstein hinunter durch den Wald ins Püttlachtal. Unten fließt die Püttlach. Wir kommen an Felsformationen und Höhlen vorbei wie der Schlossererhöhle. Wir gehen ins Tal und treffen auf die Püttlach, begleiten sie entlang Waldrand und Aue, bevor wir uns wieder in die Höhen begeben.

Die nächsten Geotope heißen Windloch bei Elbersberg (mit Haupthalle und kleinerer Halle, mit Seilen zu befahren) und Jubiläumshöhle. Die Jubiläumshöhle wurde am Ende einer Jubiläumsfeier der Forschungsgruppe Höhlen und Karst Franken gefunden und zwar erst 1974.

Wir begnügen uns mit Eingangsblicken. Durch den Wald ziehen wir weiter, kommen in offene Landschaft, treffen zwischen den Orten Geusmanns und Neugeusmanns auf die BT41, die wir überqueren und kommen durch kultivierte Landschaft an Weidenhüll vorbei, längs Wald und dessen Ränder, zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort