Durchs Eifgenbachtal zur Neuemühle: Rundwanderung bei Wermelskirchen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑312m  ↓312m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unsere Rundwanderung ins Eifgenbachtal startet am Wanderparkplatz Eifgen in Wermelskirchen (Bergisches Land). Es geht direkt hinein ins Eifgenbachtal, dem wir südwärts folgen. Der Eifgenbach ist 21km Zufluss der Dhünn, dessen Tal weitgehend unberührt ist.

Wir folgen dem Eifgenbachtal bis zur Bergermühle, wechseln hier die Uferseite, treffen bei Finkenholl auf die Landstraße und kommen schließlich zum evangelischen Jugend- und Schullandheim Neuemühle. Wenig später erreichen wir das Restaurant Neuemühle, wo man sehr schön eine Pause einlegen kann.

Die Neuemühle ist eine Wassermühle und wurde 1826 als eine der letzten Mühlen im Bergischen Land erbaut. Ursprünglich wurde auf der Neuemühle Korn gemahlen und Brot gebacken. Ab 1912 wurde die Neuemühle auch gastronomisch genutzt, seit den 1950er Jahren auch mit Schankerlaubnis für Bier, Wein und Spirituosen. In den 1980er Jahren mit Liebe zum Detail restauriert, ist die Neuemühle bis heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer.

An der Neuemühle verlassen wir das Eifgenbachtal und wandern nach Wöllersberg und weiter Richtung Eipringhausen. Wir kommen an der Schutzhütte Eipringhauser Felder vorbei und steuern dann wieder unseren Startpunkt, den Wanderparkplatz Eifgen an.

Unser Wandergebiet ist weiträumig als Naturschutzgebiet Eifgenbachtal und Seitentäler ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet umfasst das gesamte Eifgenbachtal von der Quelle nordöstlich von Wermelskirchen bis an die Gemeindegrenze von Odenthal. Dazu gehören die Seitentäler bei Kovelsberg und bei Assmannskotten, das Braunsberger Bachtal, das Bachtal bei Pantholz, das Kolfhausener Bachtal, das Löher Bachtalsystem, das Hilgener Bachtal sowie mehrere kleinere Seitentäler im Süden des Stadtgebiets von Wermelskirchen. Des Weiteren sind die mit Laubholz bestandenen und oft durch Siefen zergliederten Talhänge mit einbezogen.

Die Schutzausweisung erfolgte zur Erhaltung und Entwicklung eines zusammenhängenden und in weiten Teilen naturnahen, für den regionalen Biotopverbund besonders wichtigen Bachtalsystems einschließlich seiner Quellen, der artenreichen und wertvollen zum Teil brachgefallenen Grünlandbereiche sowie der ausgedehnten Waldbestände mit Eichen und Buchen an den Hängen.

Bildnachweis: Von Ökologix [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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