Diese wichtigen Ausrüstungsgegenstände sollten bei einer Wanderung nicht fehlen

Das Wandern ist schon seit langem nicht nur des Müllers Lust. Diese Art der Freizeitgestaltung wird von Millionen Menschen mit Leidenschaft betrieben. Die Deutschen sind dabei ganz weit vorne. Denn jedes Jahr wächst die Gemeinschaft der Wanderer und egal welchen Alters, das Wandern in hiesigen Regionen, wie auch bei ausgedehnten und speziell gebuchten und geplanten Wandertouren ist wieder Trend und wird mit einer extremen Akribie und Liebe betrieben.

Wer wandert, benötigt zwangsläufig Proviant und Gepäck, damit unterwegs Rast gemacht und sogar im Zelt übernachtet werden kann. Und auch die richtige Bekleidung spielt eine wichtige Rolle, falls es bei Wanderungen hoch oben in den Bergen plötzlich kalt wird und das Wetter drastisch umschlägt. Aber auch viele andere, wichtige Dinge sollte der Wanderer immer mit an Bord haben. Hier sind die wichtigsten Utensilien aufgelistet, die in den Rucksack gehören und an die man unbedingt denken.

Navigation an Bord

Wo bin ich jetzt und wo genau möchte ich sein, wie weit ist das Ziel überhaupt noch entfernt und wie lange würde ich für die Strecke benötigen? Diese und andere Fragen lassen sich leicht erkunden und klären. Das Navi fürs Wandern ist unverzichtbar geworden. Denn besonders in fremden Gefilden und bei ausgedehnten Wanderstrecken in sehr schwierigem Gelände beispielsweise, wäre eine Smartwatch mit GPS der ideale Partner, um nicht vom rechten Pfad abzuweichen und schlussendlich umher zu irren. Denn schnell verirrt man sich in fremder Umgebung und wer hier ohne die richtige Navigation unterwegs ist, hat das Nachsehen.

Rucksack

Er sollte wetterfest, wasserdicht und ungemein leicht sein. Die heutigen Rucksackmodelle sind dies in der Regel alle. Doch wie groß und umfangreich das Packgut für die jeweilige Wandertour sein wird, hängt von der Aufenthaltsdauer und Entfernung ab. Denn wer beispielsweise im Zelt draußen übernachtet, muss einen Rucksack mit einigen Litern Volumen einplanen, den er aber dennoch bei den Touren leicht schultern und tragen kann. Qualität zahlt sich hier immer aus.

Zelt

Wer draußen übernachten möchte bei seinen Wanderungen benötigt ein gutes, in der Regel Zweimann-Zelt, welches man leicht und schnell aufbauen und wieder abbauen kann. Auch hierbei zahlt sie die Hochwertigkeit der Materialien immer aus.  

Schlafsack

Besonders bei geplanten Übernachtungen im Freien und im Zelt, muss der Schlafsack einfach dabei sein. Denn kalt kann es besonders in hohen und bergigen Regionen werden und selbst der Frost kann dort einziehen, selbst wenn es Sommer ist. Er hält warm und schützt vor Bodenkälte.

Isomatte

Auch sie ist wichtig, denn sie wiegt fast nichts und hält ausgerollt als Schlafplatzunterlage auf dem Boden die Kälte und Feuchtigkeit um ein Vielfaches vom Schlafenden ab. Sie wärmt und schützt und kann aufgerollt leicht am Rucksack befestigt werden.

Taschenlampe

Ein unverzichtbares Utensil für jeden Wanderer. Denn besonders dann, wenn womöglich das Zelt schon bei Dunkelheit aufgebaut werden muss, oder man in der Nacht etwas sucht im Zelt selbst oder auch draußen. Die Taschenlampe mit Ersatzbatterien muss mit in den Rucksack.

Sonnenhut und Kappe

Der Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung am Tag ist unverzichtbar. Denn sie wird erbarmungslos, besonders in der Mittagszeit, auf den Kopf scheinen. Der obligatorische Sonnenstich  kommt ohne Schutzbekleidung des Kopfes nicht aus. Der leichte und gut durchlüftete Hut oder die Sonnenkappe mit breitem Schirm sind unabdingbar.

Sonnenschutz für die Haut

Die Sonnencreme mit einem recht hohen Sonnenschutzfaktor ist wichtig, denn alle Hautpartien, die bei den Wanderungen, besonders wenn sie im Sommer getätigt werden, nicht mit Bekleidung bedeckt sind, müssen mit einer Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor eingecremt und geschützt werden. Zwar ist Vitamin D, welches über die Haut bei Sonneneinstrahlung produziert wird wichtig für uns, doch zu viel Sonne ist immer eine Gefahr. Am besten Sonnenschutzfaktor 50 nutzen und auch das Gesicht nebst der Nase nicht vergessen.

Zwei Sonnenbrillen

Sonnenbrillen sind wichtig bei Wanderungen. Denn selbst wenn das Wetter zu Beginn und bei der Vorschau auf die kommen Tage wenig Sonnen versprechen, kann sich dies dennoch von jetzt auf gleich völlig ändern. Wer bei Wanderungen keine Sonnenbrille trägt, bekommt zwangsläufig sehr schnell Kopfschmerzen und die Augen brennen und trocknen. Und wer in den Bergen wandert, der benötigt am Besten zwei unterschiedlich starke Brillen.

Handschuhe und Gehstöcke

Die Handschuhe können zum einen beim Wandern mit Wanderstöcken gut genutzt werden, aber auch vor Kälte und Hitze schützen. Denn wer einmal kalte Finger bekommt, oder die Handoberflächen durch die Sonneneinstrahlung verbrannt hat, weiß wie unangenehm und auch schmerzhaft das Ganze werden kann.

Wechselkleidung

Die Wechselkleidung ist mit das Wichtigste. Denn das Wetter, egal wo man sich bei Wanderungen aufhält, kann immer wieder umschlagen. Von kalt zu heiß, von trocken zu feucht oder nass. Hier sollte man genügend Wechselbekleidung an Bord haben, damit man immer für alle Fälle gut ausgerüstet ist und weder friert, noch schwitzt wie verrückt. Dazu gehören auch genügend gute Socken, denn diese leiden besonders bei langen Wandertouren. Das Schuhwerk ist selbsterklärend perfekt angepasst und optimal im Vorfeld ausgesucht.

Bildnachweis: Von Nathan Dumlao [Lizenz] via unsplash.com

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