Beselich-Heckholzhausen

Landgasthof RudolphLandgasthof Rudolph

"Holtese wäi seiste schie“ meinen die Einwohner mit Stolz und wohl nicht ganz zu unrecht: Heckholzhausen liegt am Anfang des schönen Kerkerbachtals. Die erste Erwähnung datiert auf das Jahr 879, damals noch als Holzhausen. Der Namenszusatz „Heck“ kam zur Abgrenzung gegenüber dem Limburger Stadttteil Lindenholzhausen erst später hinzu.

Aufgrund von Hügelgräbern, die am Steinbühl in Richtung Merenberg gefunden worden sind, lässt sich davon ausgehen, dass Heckholzhausen bereits im 5. Jahrhundert v.Chr. besiedelt wurde. Durchgängige Wohnstatt ist der Ort aber wahrscheinlich erst seit der merowingischen Zeit im 7. Jahrhundert n.Chr.

Im 13. Jahrhundert war Heckholzhausen kurz Standort einer Burg, die die Freiherrn Schütz von Holzhausen errichteten. Die Burg war aber bereits im 16. Jahrhundert wieder verfallen. Auf den Grundmauern der Burg mit ihrer kleinen Kapelle wurde 1898 die heutige evangelische Pfarrkirche erbaut.

Vom Wanderparkplatz oberhalb von Heckholzhausen kann man verschiedene Wanderungen starten. Der nur 2km lange Waldlehr- und Naturpfad ist mit einem Dompfaff ausgeschildert. Zwei weitere Wege mit 4km bzw. 6km Länge sind mit einer Eichel respektive einem Marienkäfer markiert. Empfehlenswert ist auch eine Wanderung vom alten Bahnhof – wo eine Borsig-Lok von 1901 an die Geschichte der Kerkerbachbahn erinnert – über Schupbach nach Hofen.