Bergisch-Märkisches Hügelland

Wenn wir vom Wandergebiet Bergisch-Märkisches Hügelland sprechen, meinen wir die Region östlich des Deilbachs und südlich der Ruhr, die sich rund um die Städte Hattingen, Gevelsberg und Sprockhövel erstreckt und durch ihre Vielseitigkeit reizt. Ländliche Romantik trifft auf Industriekultur, Seen- und Flusslandschaften auf eine Mittelgebirgslandschaft, die nicht ohne Grund den Beinamen Schweiz trägt. Es gibt also viel zu sehen, zu entdecken und zu erleben im Bergisch-Märkischen Hügelland.

Wer sich für Wasser interessiert, dem seien neben dem Ruhrtal, das bei Hattingen von einem historischen Leinpfad gesäumt wird, auch das Stefansbachtal und der Ennepestrand in Gevelsberg oder der Berger See empfohlen. Landschaftliche Kontrast finden sich in der Elfringhauser Schweiz, die von Felderbach und Deilbach gerahmt wird, in der Herzkämper Mulde und auch im Gethmannschen Garten.

In Sachen Industriekultur sollte man eigentlich gar nicht mit einer Auflistung beginnen, soviel gibt es zu lernen und zu sehen. Am bekanntesten sind sicherlich der Deilbachhammer in Byfang, der Kupferhammer im Deilbachtal, die Zeche Alte Haase mit dem Malakowturm, der Scheetunnel und die ehemalige Brennerei Saure.

Besonders eindrucksvoll und informativ ist aber sicherlich ein Besuch des LWL-Industriemuseum Henrichshütte. Die Henrichshütte war ein großes Hüttenwerk in Hattingen, das bis 1987 in Betrieb war und gegen großen Protest der Bürger geschlossen wurde.

An interessanten Bauwerken gibt es ebenfalls eine große Auswahl zwischen dem Südosten von Essen und Gevelsberg. Gut Rocholz, der Gutshof Oberleveringhausen, Haus Heine, Burg Blankenstein, Haus Kemnade, die St. Georg Kirche, der Mauritiusdom, die Ruine der Burg Altendorf und die hoch über der Ruhr sich erhebende Ruine der Isenburg zählen zu den Höhepunkten einer Reise durchs Bergisch-Märkische Hügelland.