Im Hohen Westerwald
Der Hohe Westerwald – wie er im bekannten Westerwaldlied des Komponisten Joseph Neuhäuser besungen wird – liegt im Dreieck zwischen Rennerod, Westerburg und Bad Marienberg.
Der höchste Berg im Westerwald – die Fuchskaute – steigt bei Willingen auf 657m über Normalnull, benachbart liegen der Stegskopf (654m) bei Emmerzhausen und der Salzburger Kopf (653m).
Im Süden des Hohen Westerwalds schließt sich der 80ha große Wiesensee mit den Orten Pottum und Stahlhofen an. Der Wiesensee ist ein voll erschlossenes Freizeitgebiet, das neben Wandern und Wassersport auch einen 18-Loch Golfplatz bietet.
Der Hessische Westerwald ist mit seinen bewaldeten Basaltkuppen und dichten Wäldern die Kulisse vieler Märchen der Gebrüder Grimm. Von der Fürstenstadt Hadamar aus erstreckt sich der Hessische Westerwald über Dornburg, Waldbrunn, Merenberg, Mengerskirchen, Breitscheid und Driedorf bis zu den Städten des Dilltals: die Oranierstadt Dillenburg mit dem imposanten Wilhelmsturm, die mittelalterliche Fachwerkstadt Herborn und Haiger mit seiner reich mit Fresken ausgestalteten Stadtkirche aus dem Jahr 1048.
Einige geologische Besonderheit bieten die Erdbacher Höhlen mit der Erdbachschwinde, dem Herbstlabyrinth - der größten Höhle Hessens - und einem 15 Stationen umfassenden Karstlehrpfad. Das „ewige Eis“ der Dornburg – einer alten Keltensiedlung – wie auch die Burg Greifenstein mit ihren Doppeltürmen (Nassauer- und Bruderturm) – sind markante Ausflugsziele des Hessischen Westerwalds.
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