Hirschberg (Diez)

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Im Hintergrund erhebt sich der Höchst auf 443 Meter und ist damit der höchste Berg der Esterau im Lahn-WesterwaldHirschberg liegt eingebettet zwischen den Waldgebieten des Höchst (443m) und des Staatsforts Diez in der Quellmulde des Daubachs. Der Höchst ist wie der Name schon sagt die höchste Erhebung im Umkeis. Sein wuchtiger tannengekrönter Bergkegel ragt über die deutlich niedrigeren Hügel im Umland hervor.

In der Nähe des Lahntals führen in der Esterau viele bewaldete Wege auf die Höhenlagen des Lahn-WesterwaldsZu einem beliebten Treffpunkt für Wanderer ist die Grillhütte auf dem Rössler geworden. Sie liegt oberhalb von Hirschberg in Richtung Eppenrod. Von hier hat man einen sehr guten Blick auf den Taunus. Die freiwillige Feuerwehr Hirschberg veranstaltet jeweils am 1. Mai an der Grillhütte einen Wandertreff. In der Nähe lädt die als Naturdenkmal geschützte Eiche - von den Hirschbergern auch „Stumpe Eiche“ genannt - zum Verweilen ein.

Die evangelische Kirche von Hirschberg bei Diez im Lahn-Westerwald wurde 1892 im neugotischen Stil erbautHirschberg verdankt seinen Namen wohl den vielen Hirschen, die sich früher in den großen Waldbeständen rund um den Höchst tummelten. Der Ort fand erstmals 1336 urkundliche Erwähnung und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen eigenen Pfarrer. Um das Jahr 1400 entstand eine Kapelle, die 1871 abgerissen werden musste. 1892 entstand dann die evangelische Kirche im neugotischen Stil. In der Kirche schlägt noch eine Glocke aus den Anfangstagen: ihre Herstellung datiert auf das Jahr 1409.

In der Senke zwischen dem Höchst und dem Mühlberg an der heutigen Straße von Holzappel nach Diez soll im vierten Jahrhundert der Seelsorger Lubentius missioniert haben. Er predigte unter einer alten Gerichtseiche, an der er ein Kreuz errichtete. Noch heute wird diese Stelle Kreuzeiche und der von Geilnau heraufführende Pfad Götzenhainspfad genannt. An der nahen Quelle dicht unter dem Dorfe taufte Lubentius die Christen, weshalb der aus dieser Quelle entspringende Bach den Namen Taufbach – bzw. heute nur noch kurz: Daubach – erhielt.

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